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Designhistorie 

 

Damals und heute

 
 
 
In den ersten Jahrzehnten nach der Gründung im Jahr 1853 bis zur Jahrhundertwende dominiert in der Produktgestaltung der WMF der damals übliche historisierende Stil, der Formen und Dekore vergangener kunstgeschichtlicher Epochen aufgreift. Aus Renaissance, Barock oder Rokoko überlieferte Ornamente werden vom WMF Atelier zur reichen Verzierung der Tafelgeräte verwendet. Dabei konnten sich durchaus verschiedene Stilrichtungen gleichzeitig auf einem Artikel finden. Die Entwerfer hielten sich aber nicht unbedingt sklavisch an die Musterblätter.
 
 
Historismus 1853 - 1890
 
 
So entstanden prachtvolle Tafelgeräte, die ihre repräsentative Wirkung
in den bürgerlichen Haushalten des 19. Jahrhunderts nicht verfehlten.
 
 
Jugendstil 1890 - 1920
 
 
Gegen Ende des Jahrhunderts hatte sich die ständige Wiederholung historisierender Formen und Motive leergelaufen. Europaweit setzte sich ein neuer Stil durch, für den in Deutschland der Begriff "Jugendstil" geprägt wurde und der eine neue Epoche der Kunstgeschichte einläutete.
 
 
20er Jahre und NKA
 
 
In den Zwanziger Jahren setzt sich allmählich ein sachlicher, auf bestimmte Grundformen reduzierter Stil durch. Ab 1925 beginnen die Jugendstilartikel aus dem Sortiment zu verschwinden.
 
 
Die neue Sachlichkeit
 
 
Ende der Zwanziger Jahre hatte die WMF sich das Alleinverwendungsrecht des von Krupp entwickelten V2A-Stahles für Haushaltswaren gesichert und ließ sich dafür den Namen "Cromargan" als eingetragenes Warenzeichen schützen.
 
 
Die Moderne
 
 
Ab der Mitte der 80er Jahre leiten mehrere Design-Workshops eine Experimentalphase ein, deren Ziel es ist, die verschiedenen zeitgenössischen Strömungen der Produktgestaltung in das WMF Designkonzept zu integrieren.
 
 
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