
Der für seine Kopfballstärke bekannte japanische Fußballer Shinji Okazaki wuchs in Takarazuka, nordwestlich von Ōzaka auf und spielt seit der Oberschule Fußball. Nach seinem Schulabschluss wurde er sofort Profi. Seit 2011 schießt er seine Tore für den VfB Stuttgart, der von WMF mit gesponsert wird. Hier erfahren Sie mehr von Herr Okazaki, seine Leidenschaft für gutes Essen und die westliche Esskultur.
Herr Okazaki, sind Sie schon ein Fan der schwäbischen Küche geworden?
Shinji Okazaki: „Ja, durchaus. Spätzle und Maultaschen finde ich lecker und ich esse beides sehr gerne. Aber auch Zwiebelrostbraten schmeckt mir gut.“
Wie verändern westliche Einflüsse die Esskultur in Japan?
Shinji Okazaki: „Den älteren Generationen ist gutes, traditionelles Essen immer noch sehr wichtig. Sie nehmen sich nach wie vor die nötige Zeit, um die japanische Küche zu genießen. Bei den Jugendlichen ist das ähnlich wie in Deutschland und wohl wie fast überall auf der Welt: Viele von ihnen gehen gerne zu den Fast Food Ketten, wobei es in Japan auch beispielsweise Sushi Fast Food gibt.“
In vielen deutschen Wohnungen findet man tolle Designermöbel, aber in der Küche wird oft Nullachtfünfzehn Kochgeschirr und Besteck benutzt. Wie ist das in Japan?
Shinji Okazaki: „Jeder weiß, dass man bei uns zu Hause gerne mit Stäbchen isst, und wir deshalb, abgesehen von Suppenlöffeln, kein zusätzliches Besteck benötigen. Allerdings legen wir Japaner großen Wert auf gutes Essgeschirr.“
Wir haben gehört, dass in Japan in vielen Familien WMF-Schnellkochtöpfe zum Reiskochen benutzt werden und sie von Freunden dorthin geschickt werden.
Shinji Okazaki: „Ja das stimmt. WMF ist auch in Japan eine äußerst beliebte Marke. Ich habe bisher aber noch keine Töpfe zu meinen Familienangehörigen oder Freunden nach Hause geschickt.“ (lacht)
In Japan isst man nach wie vor mit Stäbchen, in Deutschland mit Besteck. Wie halten Sie es?
Shinji Okazaki: „Meine Familie und ich halten japanische Traditionen auch in Deutschland hoch und essen zu Hause in der Regel ausschließlich mit Stäbchen. Wenn ich mit der Mannschaft unterwegs bin und wir gemeinsam essen, dann benutze ich aber wie die anderen auch beim Essen Besteck. Es ist keine große Umstellung für mich.“
Wie unterscheidet sich deutscher von japanischem Fußball?
Shinji Okazaki: „Der deutsche Fußball ist kämpferischer, aggressiver als der japanische. Es wird viel mehr mit Körperkontakt gespielt. Deshalb ist es wichtig, dass man physisch sehr stark ist.“
Wie interpretieren Sie den WMF-Satz „Das Leben schmeckt schön“?
Shinji Okazaki: „Essen spielt sowohl in der deutschen als auch in der japanischen Kultur eine wichtige Rolle, denn gutes Essen steht für eine hohe Lebensqualität.
Die japanische Küche findet auch bei uns immer mehr Anhänger. WMF Messer nach fernöstlichem Vorbild begegnen diesem Trend.