
Nach der Begrüßung durch den WMF Vorstandsvorsitzenden, Thorsten Klapproth, stellte Achim Bölstler, Leiter Produktentwicklung / Corporate Design, in seinem Eröffnungsvortrag die Frage: „Wie wenig darf’s denn sein? Ehrliche Produkte und Design als Ganzes. Im Idealfall eine Harmonie aus Ästhetik, Funktion und Nutzen mit der richtigen Dosis Einfachheit als Basis für WMF Designqualität zum Erleben.“ so beschrieb Achim Bölstler den Designanspruch der Marke WMF und wünschte anschließend den Gästen faszinierende Impressionen in die komplexe Welt der Einfachheit.
Sechs renommierte Referenten gaben Einblicke in ihre Denkweisen zum Thema Einfachheit und begeisterten das Publikum mit ihren Impulsreferaten und den anschließenden Podiumsgesprächen: von der Ideenfindung, über das Design, dem richtigen Bauchgefühl, der Unternehmensstruktur bis hin zu der Auffassung, das Einfachheit nicht immer das Richtige sein muss.
Die WMF macht seit 1853 Kochen, Essen und Trinken zum Erlebnis. Eine Aussage, die Herkunft und Zukunft gleichermaßen zum Ausdruck bringt. Das Symposium bietet Gelegenheit Visionen aufzubauen, Verfahrensweisen zu überdenken, neue Strömungen zuzulassen und sich mit künftigen Anforderungen auseinanderzusetzen.
Für ein kurzweiliges Rahmenprogramm war ebenfalls gesorgt. Die Hamburger Gruppe „Elbtonal“ zog das Publikum mit Live Percussion in Perfektion sowie einmaliger Tischmusik auf WMF Produkten – in ihren Bann. Johann Lafer bewies abschließend, dass Grillen ein kulinarisches Highlight sein kann.
Armin Maiwald Regisseur und Produzent, u. a. „Die Sendung mit der Maus“.
Ed van Hinte Industrie-Designer, Ingenieur, Autor und Publizist.
Ron Arad Designer und Architek.
Gudrun Schach Dipl.Ing. für Architektur, Leiterin des Lichtforum Wien der Zumtobel Licht-GmbH.
Dr. Bettina von Stamm Gründerin des Innovation Leadership Forum (ILF).
Prof. Gerd Gigerenzer Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und des Zentrums Harding für Risikokompetenz in Berlin.