Fragen und Antworten

 

Produktentwicklung bei WMF ist ein Prozess, an dessen Beginn stets Fragen stehen: Wohin bewegt sich unsere Gesellschaft? Wie leben wir gegenwärtig und in Zukunft, in Alltag und Freizeit? Wie möchten wir welche Dinge genießen? In internen und externen Teams beobachten wir Menschen und Märkte, erkunden Trends und Technologien, hören, was Händler und Kunden uns mitteilen.

Mit viel Raum für Emotion, Intuition, für spontane Ideen und neue Wege suchen wir nach Lösungen und Konzepten. Auf sogenannten „Moodboards“ werden Begriffe, Farben und Materialien zu Anmutungswelten zusammengeführt, um die Atmosphäre eines möglichen Produkts und seines Umfelds intuitiv erspürbar zu machen.

Ideen nehmen Gestalt an

 

Mit Entwurfsskizzen und plastischen Modellen aus Gips oder Hartschaum verleihen die Designer den Konzeptideen erste Gestalt. Nun wird mit Materialien, Formen und Farben experimentiert; Realisierungs- und Marktchancen werden diskutiert, erste Vorkonstruktionen erstellt. Die zur Weiterentwicklung ausgewählten Entwürfe verwandeln sich schließlich am CAD-Rechner in definierte, maßgetreue Vorlagen für den Prototypenbau.

Handmuster und Prototypen entstehen

 

Aus den CAD-Daten formen modernste Rapid-Prototyping-Maschinen Handmuster und Prototypen, die in Form, Farbe, Material und Gewicht exakt dem späteren Produkt entsprechen. Dieser Schritt ist zur Beurteilung der Eigenschaften des späteren Serienprodukts unverzichtbar und bildet die Voraussetzung für den letzten und wichtigsten Abschnitt im Produktentwicklungsprozess.

Die Sortimentsentscheidung

 

Vorstand, Vertrieb, Marketing und Produktentwicklung entscheiden, ob ein Prototyp weiterentwickelt werden soll oder ein Produkt zur Markteinführung freigegeben wird. Faktoren wie Attraktivität, Anmutungsqualität, Langlebigkeit in Formgebung und Materialien bilden hierbei die Hürden, die jedes neue WMF Produkt nehmen muss, um am Markt bestehen zu können.